Samstag, 10. März 2012

die favrelhafte welt der borussia

Vieles ist über Lucien Favre geschrieben worden in den vergangenen Wochen, und sofern es positiv und wohlwollend war, wollen wir uns allem anschließen. Dieser Coach ist ein einziger Glücksfall. Unser Familienblog hat die vergangenen Wochen und Monate vornehmlich damit verbracht, die Zeit zu genießen, und das fällt leicht. Lange nicht mehr hat man die Fohlen so furios galoppieren sehen, noch zudem auf einem erkennbar antrainierten Kurs.

Zu den schon bekannten kommen aber noch zwei weitere Segen dazu, wenn es überhaupt einen Plural von Segen gibt. Jedenfalls: Erstens dürfte mit dem Ende dieser Saison endlich das nimmermüde Mahnen Horst Köppels ein Ende haben, der sich, seit seiner überfälligen Demission im Mai 2006, zu Unrecht verscheucht sah und immer gern als erfolgreichster Borussia-Coach der vergangenen Jahre aufspielte. Der mühsam ertragbare Spielstil hievte Gladbach damals auf den zehnten Platz. Gottlob gibt es bald auch faktisch keinen Grund mehr, diese karge Spielzeit in der Rückschau zu überhöhen.

Und zweitens dürfen zwei derzeit arg geschundene Traditionsklubs, Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen, einen Moment stolz innehalten. Sie waren ja einst einmal, wie auch Borussia, in die Hände von Erfolgscoach Michael Frontzeck gefallen. Zwar ist ihnen anschließend kein Erlöser wie Lucvien Favre beschert worden, doch tröstet vielleicht allein der Gedanke daran: Was eure Mannschaften zu leisten im Stande gewesen wären, ist mehr als ihr bisher zu träumen wagtet!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

So ein schöner Artikel und dann dieser letzte Absatz: Schwachsinn

Anonym hat gesagt…

Warum muss der Mensch immer nachtreten. Manchmal sollte es reichen, zu schweigen und zu geniessen.