Sonntag, November 18, 2007

"ja, wir sind ein paar!"

Ob es nun Not tat, weil es Publicity bringt, oder ob es erforderlich wurde, weil der Boulevard andere Leichen im Keller gefunden hat und sich sein Schweigen teuer bezahlen lässt, verraten wir nicht. Martin und ich jedenfalls machen dem Versteckspiel ein Ende und stellen ganz nüchtern fest: Ja, wir sind ein Paar!

Es ist die Liebes-Sensation des Jahres. In festlichen dunklen und figurbetonenden Abendkleidern tuschelten der bernsteinblonde Martin und ich, der schöne Maik, bei Rotbarsch und Scherfel vom Ochsen miteinander, und wir lächelten uns an. Künftig aber wollen wir unser Privatleben privat halten.

Der Programmdirektor des VfLog, der Fußballgott, sagte zum Liebesbekenntnis seiner Moderatoren: "Mit wem die beiden ihr Leben teilen, ist ganz und gar ihre Privatsache. Mich interessiert nur, wie sie ihren Job machen - und den machen sie grandios."

Labels:

Sonntag, November 11, 2007

da ist mein hut

Am Sonntag soll man ruhen. Das ist schön. Das macht mir so viel Spaß, dass ich fortan viel mehr ruhen möchte. Meine aufreibende, zeitintensive und nervenraubende Tätigkeit als Chefredakteur des VfLog und Stellvertreter des Fußballgottes auf Erden muss dran glauben: Ich werfe meinen Hut. Aber natürlich nicht zu Boden, dafür ist es ein viel zu schöner Hut. Ich werde ihn mit einem grazilen Schwung in die Arme von Maik, der ihn sich – hepp! – schon aufgesetzt hat. Was sich für unsere Leser ändert? Natürlich nichts. Nur die DFL wird eben künftig Maik verklagen, wenn wir mit unserer "Free Willi"-Aktion richtig durchstarten. Glück gehabt. Aber heute ist ja auch Martinstag.

Der Posten des Chefredakteurs ist im VfLog seit jeher ein sensibles Thema. Anfang 2005 schon gab es eine üble Schmutzkamapgne, die simoniseske Züge trug. Im Sommer desselben Jahres, zur Zeit, als Gerhard Schröder die Vertrauensfrage stellte, trugen wir den gewaltigen Umbrüchen, die dem Blog bevor standen, Rechnung und ordneten Neuwahlen an.

Labels:

Mittwoch, Februar 07, 2007

trainerwechsel, bitte!

Nachdem JL einen derartigen Kracherstart hingelegt hat, ist dann wohl doch bewiesen: Trainerwechsel bringen's voll, wirklich. Es wär ja gelacht, wenn Borussia am Ende der Saison nicht doch noch auf einem einstelligen Tabellenrang landet, mindestens. An dieser Zielvorgabe jedenfalls muss sich der neue Coach messen lassen, finde ich.

Euphorisiert vom Erfolg des originellen Rezepts "Tauschen-wir-den-Deppen-an-der-Seitenlinie-aus", das in Gladbach so brillant wirkte, trete ich hiermit von meiner Funktion als Trainer meiner selbst im Trollinger-Championat, dem offiziellen Bundesliga-Tippspiels dieses kleinen Familienblogs, zurück. Nachdem ich das WM-Tippspiel noch mit Bravour gemeistert und souverän gewonnen habe, will mir auf der Langstrecke der Liga nichts recht gelingen. Unmotiviert und erfolglos dümpel ich nach 23 Tipprunden auf einem mehr als enttäuschenden 13. Platz von 17. 40 Punkte trennen mich von Maik, der ja nun nachweislich keinen Deut kompetenter als ich sein dürfte, 117 gar vom Tabellenersten.

Doch noch ist ja nichts verloren. Ich räume den Stuhl für einen besseren Tipper. Wer möchte meinen Tabellenstand übernehmen und fortan an meiner statt am Championat teilnehmen, und das heruntergewirtschaftete, aber doch grundsätzlich nicht hoffnungslose Team "VfLog-Martin" übernehmen? Kurzbewerbungen bitte an tippkoenig@vflog.de

Labels:

Dienstag, Oktober 17, 2006

in eigener sache #10: angst

Es gibt Spiele, die man nur verlieren kann. Prüfungen, an denen man wahrscheinlich scheitert. Vorhersehbare Überforderung. Immer wenn die VfLs auswärts auftreten zum Beispiel, neigt man schon im Vorwege zum Abschenken; wenn Kanzlerin Merkel als Marschroute die Politik der kleinen Schritte ausgibt und sich nichtsdestotrotz an der Gesundheitsreform messen lassen will, staunt man angesichts so viel Übermut; wenn das VfDuell im DFB-Pokal für uns das Spiel des Jahres ist, ahnen wir, dass wir uns daran überheben könnten.

VfL gegen VfL, das ist kein normales Fußballspiel. Das ist eine Sensation, eine Offenbarung im eigentlichen Sinne. Die Freude steigt nicht mehr nur langsam. Am kommenden Mittwoch treffen 22 Helden aufeinander, 90 Minuten lang, im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke. Die Zeit wird schneller vergehen als uns lieb ist, sie wird rasen bis nächste Woche, erst recht jedoch, wenn das Spiel erst einmal angepfiffen ist.

Jeder kennt das: Im Erleben wünscht man sich, alles Schöne möge von längerer Dauer sein. Jeder Minute, die vergeht, trauert man hinterher. Nicht mehr zurückholbar. In der Halbzeit wird man denken, diesem Spiel unmöglich gerecht werden zu können, jetzt, wo es schon halb um ist. Unbändige Freude mischt sich mit melancholischer Wehmut. Über allem lastet das Wissen, dass nur kleine Bruchstücke dieser seltenen Begegnung hinübergerettet werden können in die Ewigkeit. An weniges vermag man sich zu erinnern, und in Worte kleiden kann man es ohnehin nicht.

Dadurch droht ein Highlight wie Normalität behandelt zu werden. Weil die Worte fehlen. Weil das Unbegreifliche auch mit viel Vorlauf nicht begreifbar wird. Es wird wabern in unseren Köpfen und all die nicht erreichen, die nicht dabei waren; jedenfalls nicht mehr als wir sie mit Berichten von anderen VfL-Spielen errreichen.

Um es kurz zu machen: Wir haben Angst davor. Wir bitten um Mithilfe und Unterstützung. Mögliche Aufstellungen der beiden VfLs, auch den Spielverlauf und Stimmen zum Pokalfight sammeln wir schon von heute an, um auf alles vorbereitet zu sein. So vorbereitet, lässt sich kommenden Mittwoch womöglich ein wenig mehr hinüberretten, weil man länger Zeit hat, sich auf dieses Spiel einzulassen, es auszukosten. Darum schreiben Sie uns: Wie lautet das Endergebnis? Wer schießt die Tore? Gelbe oder rote Karten? Was sagen die Trainer nach dem Match? Schreiben Sie all das und was noch wichtig ist an vfduell@vflog.de.

Labels:

Dienstag, Juli 18, 2006

zeichner gesucht: käptn panther und hein kess

Die neue Saison naht, und auch wir möchten neu werden, noch neuer, als wir es eh schon sind. Jetzt wollen wir die Multimedia-Möglichkeiten des Internet noch besser ausschöpfen und fangen ganz behutsam an: mit Bildern.

Alle, die zeichnen können, sind aufgefordert, uns einen Entwurf für die Hauptfiguren einer neuen VfL-Comic-Serie zu malen. Im Mittelpunkt steht ein freundlicher, kompetenter Erfolgstrainer mit Namen "Hein Kess", in allen Lebenslagen unterstützt von "Käptn Panther". Die schönste Einsendung wird prämiert. Also her mit den Skizzen an comic@vflog.de.

Labels:

Freitag, März 03, 2006

in eigener sache #9: in english, please

Gewöhnlich haben Autoren und Publizisten den Durchbruch geschafft, wenn ihr Oevre in eine fremde Sprache übersetzt wird. Das ist nun soweit: Wir haben den ersten ausländischen VfLog-Fan! Sie oder er gelangte vor wenigen Tagen über eine ins Englische übersetzte Version unseres Familienblogs auf unsere Seiten.
Dort finden sich wirklich rührig übersetzte Textpassagen, die einen ganz besonderen, einen neuen Zugang ermöglichen und aufhorchen lassen. Wir präsentieren Auszüge!

Aus "in eigener sache #8: martin burns out": Martin is stationarily treated for Friday past week in Max-Planck-Institut for psychiatry in Munich. The treating physician Dr. Florian Holsboer had already helped that once Sebastian Deisler, the Munich Heintje, from the leave in the lurch. The physician is sure itself that also Martin got the Burnout syndrome.

Aus "zufriedenheit allenthalben, aber...": Neuville, Sverki and a Elber, which played until today never 90 minutes in the Fohlendress - is this personnel cover in the storm enough?

Aus "noch fragen?": Field-hope (54.), Waku Menga (66.). Whereupon two wonderful (aeh, really? naja, on my account!) Herforder!

Aus "das vflog-fußball-abc #8: vorentscheidung": Forwards|ent|schei|dung [ mhd. vorentscheidunge ]: The preliminary decision is perhaps the most frequently surveyed or without closer inspection accepted contradiction of the older and recent soccer reporting.

Aus "wo gibt es noch gerechtigkeit?": If it is hot outside, stifling and one now weeks without the diverson by the perhaps most beautiful glare connection of the world to do had, then one places oneself sometimes large questions. Above all during the day, if one owed the so-called "good" education, did not drink yet enough.

Für die kompletten englischsprachigen Manuskripte erlauben wir uns, pro Text einen Schutzbetrag von 50 Cent in Rechnung zu stellen. 5 Cent gehen davon an Krisztian Lisztes. Wenn Sie bestellen möchten, schicken Sie uns eine E-Mail!

Labels:

Sonntag, Juli 31, 2005

in eigener sache #8: martin burns out

Seit gestern wissen es schon engste Freunde, heute obliegt es mir, an die Öffentlichkeit zu gehen. Martin ist voraussichtlich am Burnout-Syndrom erkrankt.
Bereits seit einigen Tagen machte er einen müden und lädierten Eindruck, saß abwesend im Büro, designte vor lauter Übelkeit eine neue Generation VfLog-Shirts und fabulierte fiebern von der goldenen Zukunft des VfL – Wolfsburg wohlgemerkt.

Durch die Neuwahlstrapazen und insbesondere seit seiner Ernennung zum alleinigen Chefredakteur sind die Symptome schlimmer geworden. Vergangene Woche klagte er mehrfach, er sei ein „bräsiger Nichtsnutz“ und: „Alles, was ich mache, ist mir nicht perfekt genug. Ich habe verlernt, perfekt zu sein!“ Immerhin hat er das Zählen noch nicht verlernt, auch Schreiben und die Grundrechenarten beherrscht er – noch. Die Verantwortung und exorbitanten Anstrengungen, die das Chefredakteurs-Amt zwangsläufig mit sich bringen, ist Martin in seiner derzeitigen Konstitution nicht gewachsen. Kommissarisch werde deswegen ich die Amtsgeschäfte des Chefredakteurs bis auf weiteres übernehmen müssen.

Martin wird seit Freitag vergangener Woche im Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München stationär behandelt. Der behandelnde Arzt Dr. Florian Holsboer hatte dereinst auch schon Sebastian Deisler, dem Münchener Heintje, aus der Patsche geholfen. Der Mediziner ist sich sicher, dass auch Martin das Burnout-Syndrom erwischt hat: „Wer solche T-Shirts designt, versucht irgend etwas zu kompensieren. Das ist typisch, aber heilbar.“ Vorgestern Abend hatte Martin gar in einem Anfall von Wahn und nur mit einem Rucksack bekleidet Kurs auf die DSF-Zentrale in München genommen, konnte aber im letzten Moment ausgebremst werden. Auf die Frage, was er denn mit seinem Angriff bezwecken wollte, antwortete er unwirsch: „Das ist doch wohl klar, oder?!“
Wann Martin komplett ausgebrannt und nach Münster rückführbar ist, ist bisher noch ungewiss. Die ganze VfLog-Familie wünscht jedenfalls gute Besserung!

Labels:

Montag, Juli 25, 2005

in eigener sache #7: neuwahl erfolgreich

Martin ist neuer alleiniger Chefredakteur des VfLog. Die Neuwahl war den besonderen Herausforderungen der globalisierten Welt geschuldet. Herzlichen Glückwunsch!

Das Abstimmungs-Ergebnis im Detail:
Abgegebene Stimmen: 2
Zierold: 1
Enthaltungen: 1
Gizinski: 0

Labels:

Sonntag, Juli 24, 2005

in eigener sache #6: doppelspitze abgeschafft

Liebe VfLog-Leserinnen, liebe VfLog-Leser,
ich habe heute die VfLog-Chefredaktion aufgelöst und Neuwahlen für den 25. August angesetzt. Unser Blog steht vor gewaltigen Aufgaben. Unsere Zukunft und die unserer Kinder steht auf dem Spiel. Millionen von Menschen sind vereinslos, viele seit Jahren. Die emotionale Konstitution vieler Fußballfans ist in einer nie da gewesenen, kritischen Lage. Die bestehende plurale Ordnung ist überholt. Wir haben zu wenig VfL-Kinder, und wir werden immer älter. Und wir müssen uns im weltweiten, scharfen Wettbewerb behaupten.

In dieser ernsten Situation brauchen unsere VfLs einen VfLog, der seine Ziele mit Stetigkeit und mit Nachdruck verfolgen kann. Dafür ist das Modell der großen Koalition denkbar ungeeignet. Darum habe ich mich entschieden, meinen Posten als VfLog-Chefredakteur zur Verfügung zu stellen, damit Martin ganz ohne Schmierfett alleine durchregieren und ich sowohl meine Luxusreisen als auch meine brasilianischen Maitressen hinreichend genießen kann. Turnusgemäß wird die Chefredaktion zwischen uns fortan alle 18 Monate wechseln. Natürlich werde ich dem VfLog als einfacher Arbeiter erhalten bleiben, und ich bin ganz sicher: Mit dieser neuen Organisation haben wir die Begabung und die Fähigkeit, unsere VfL-Leidenschaft zu sichern und einen modernen VfLog zu gestalten.

Liebe VfLog-Leserinnen und VfLog-Leser, jetzt haben Sie es in der Hand. Schauen Sie bitte immer mal wieder in unserem kleinen Familien-Blog vorbei. Fußball-Demokratie heißt, keine Wahl zu haben zwischen nicht vorhandenen Alternativen. Machen Sie von uns, Ihrem VfLog, auch unter diesen neuen Umständen regen Gebrauch.

Labels:

Mittwoch, Mai 25, 2005

in eigener sache #5: vflog übernimmt nationalmannschaft von lettland

Wolfgang Sidka trainierte Bahrain, Bernd Stange den Irak und Klaus Schlappner China. Seit einigen Tagen trainieren Martin und ich nebenbei Lettland. Die vielfältigen Verpflichtungen, die ein Amt als Nationaltrainer zwangsläufig mit sich bringt, sollen unseren Hauptberuf als VfLog-Chefredaktuere jedoch nicht beeinträchtigen.

Das Engagement im Baltikum zeichnete sich ab, nachdem wir bereits Europameister mit Russland, den Niederlande und Frankreich geworden waren. "Lettland ist da natürlich etwas anderes, das ist noch ein so genannter Fußballzwerg. Die sind froh, wenn sie gegen Mannschaften wie Deutschland mal 0:0 spielen", so Martin gegenüber dem Kicker. Aber auch im Nordosten Europas versteht man bereits unsere Art, Fußball zu spielen, die westfälische Handschrift ist bereits zu diesem frühen Zeitpunkt unverkennbar. So erreichte Lettland unter unserer Ägide auch bereits zwei Mal das Euro-Viertelfinale, scheiterte ein Mal gar erst im Halbfinale gegen die favorisierten Italiener. Der Titelgewinn bedeutete für die nicht gerade erfolgsverwöhnten Letten einen historischen Sieg und würde uns unsterblich machen. Zwei Büsten, vorgesehen als Huldingungsstätte im Stadtpark von Tallin, sind für den nicht unwahrscheinlichen Erfolgsfall bereits in Auftrag gegeben.

Labels:

Donnerstag, März 24, 2005

in eigener sache #4: falsche freunde

Die vergangenen Tage waren besonders für mich die schwierigsten bisher als VfLog-Chefredakteur. In der aktuellen VfLog-Umfrage votieren erbärmliche 42% für eine Null-Punkte-Ausbeute meines VfL in den Spielen gegen den BVB und in Düsseldorf.

Zwar wurden diese Verräter durch den Punktgewinn gestern bereits Lügen gestraft, dennoch ist es ungewiss, ob ich unter diesen Umständen für eine weitere Amtszeit als Chefredakteur überhaupt noch kandidiere. Ich habe eine solch persönlich verletzende Situation noch nie erlebt. Gegen offene Messer zu kämpfen ist nicht leicht, aber manchmal notwendig. Gegen bisher 48 hinterhältige Dolchstöße jedoch gibt es keine Abwehrmöglichkeiten.

Was mich am meisten trifft, ist der Schaden, den unser Projekt und unsere gemeinsame Arbeit erhalten haben. Dieses Verhalten war schäbig und rüttelt am Grundvertrauen in die Werte von VfLog. Ihr könnt sicher sein, dass ich ein solches VfL-Fanprojekt niemals initiiert hätte, hätte es auch nur einen begründeten Zweifel dafür gegeben, dass unser gemeinsam ausgehandelter Vertrag und die Vereinbarung für eine herzliche und belebende Zusammenarbeit nicht mehrheitsfähig gewesen wären. Ich danke ausdrücklich meinem lieben Kollegen Martin für sein Vertrauen, seine Standhaftigkeit und für seine Unterstützung.

Nun aber noch ein letzter, gemeinsamer Appell von Martin und mir an Anstand und Loyalität, an Kämpfen mit offenem Visier: Bezieht endlich Stellung und nennt uns Namen. Wir möchten wissen, wer dieses Projekt so nachhaltig boykottiert. Schreibt uns per E-Mail.

Labels:

Donnerstag, März 17, 2005

in eigener sache #3: vflog-chefredakteurs-wahl vertagt

+++ Eilmeldung +++
dpa - Sensationelles Unentschieden
Die mit Spannung erwartete Wahl des neuen Chefredakteurs beim Internetmagazin VfLog ist noch vollkommen offen. Die beiden stimmberechtigten Blogamentarier, Martin und Maik, traten beide für den begehrten Posten an. Auch der 19. Wahlgang endete wie die anderen zuvor mit jeweils einer Stimme für beide Kandidaten. Der Ältestenrat beschloss mittlerweile eine Vertagung der Sitzung auf Ende April. Bis dahin werden kommissarisch die alten Chefredakteure, Martin und Maik, weiter gemeinsam arbeiten. Beide schlossen nicht aus, in einem möglichen 20. Wahlgang wieder gegeneinander anzutreten. Möglich ist aber nach wie vor auch eine große Koalition.

Labels:

Dienstag, März 01, 2005

in eigener sache #2: bvb zeigt anstand und fragt mich nicht an

Es gibt Beruhigung für verirrte Seelen: Die falsche Borussia wahrt zumindest einen letzten Hauch von Anstand. Hiermit gebe ich eindeutig bekannt: Zwischen mir und dem BVB gibt es keinerlei Kontakt und hat es auch keinerlei Kontakt gegeben. Anderslautende Gerüchten in der Branche sind haltlos und entbehren jeder Grundlage.
Zwar stimmt es, daß ich nach der für den BVB schmerzlichen Absage von Maik ein mehr als geeigneter Kandidat für leitende Aufgaben bei den maladen Westfalen wäre. Neben meiner persönlichen Freundschaft zu besagter Koryphäe aus dem schönen Osnabrücker Land (die allein mich schon zu jeder Tätigkeit, die Sachverstand in Fußballdingen verlangt, qualifizieren würde) spricht nicht zuletzt für mich, daß ich beim diesjährigen Kicker-Managerspiel gar nicht erst angetreten bin. Eine Weitsicht, die sich mancher BVB-Manager mit Blick auf deren Börsengang wünschen würde. Darüber hinaus spricht meine Spitzenposition beim aktuellen Kicktipp-Wettbewerb Bände.
Jedoch: Das beste Argument für meine Sachkenntnis ist meine Liebe zum VfL. Und die ist für den BVB Grund genug zu wissen, daß ich niemals den Gelb-Schwarzen dienen könnte. Beruhigend, daß es zumindest soviel Feingespür noch gibt in Dortmund. Denn dort wie hier weiß man: Es gibt zwar 2 VfLs, aber nur eine...

Labels:

Montag, Februar 28, 2005

in eigener sache: bvb-manager-posten abgelehnt

Nach einer vierstündigen Sitzung in der Dortmunder Kanzlei von BVB-Präsident Reinhard Rauball habe ich den mir angebotenen Posten als Manager bei der anderen Borussia abgelehnt. Die Dortmunder hatten Fühlung aufgenommen, als meine derzeitige Platzierung im Kicker-Managerspiel öffentlich wurde. Dort rangiert mein Team auf dem respektablen 180841. Rang. Das sind etwa 60000 Plätze höher als am Ende der letzten Spielzeit. Jedoch nehmen diesmal auch nur 212156 Mannschaften teil.

Diese deutliche Verbesserung war den Dortmundern Referenz genug, um Kontakt aufzunehmen. "Ein solcher Klassemann auf dem freien Markt, da mussten wir Interesse zeigen", so Rauball, der sich einen Seitenhieb auf Amtsinhaber Michael Meier nicht verkneifen konnte: "Jemand mit Visionen, den hatten wir hier lange nicht mehr. Schade, dass es nicht geklappt hat." Besonders die mutige Berufung der beiden internationalen Spitzenkräfte Jeff Strasser - in der Flopspieler-Wertung mit -43 Punkten recht weit vorn dabei - und BVB-Publikumsliebling Niclas Jensen (-38) als Abwehrachse in mein Kicker-Team hatte für enormes Aufsehen gesorgt und die Dortmunder hellhörig gemacht.
Rauball bot mir einen hohen neunstelligen Eurobetrag als Gehalt, aber nein: Es gibt nur eine Borussia!

Labels: